Ich bin anders…

Beim Aufräumen meiner Textdokumenten habe ich diesen Text gefunden, den ich vor vielen Jahren mal geschrieben habe. Ich war so berührt und wusste, dass ich dies einfach teilen muss und tue dies hiermit sehr gerne.
Auch wenn ich teils noch immer so empfinde, wie im Folgendem beschrieben, hat sich jedoch schon einiges verändert, wofür ich sehr dankbar bin. Weiterlesen “Ich bin anders…”

Ein Brief an alle Erwachsene

Hallo liebe Erwachsene dieser Welt,

Ich möchte euch etwas mitteilen, das mir sehr am Herzen liegt. Wo ich anfangen soll, weiß ich nicht wirklich, deshalb beginne ich einfach.

Ich fange mit dieser Frage an: „Wie fühlt ihr euch in eurem Leben?“. Die meisten würden mir jetzt wahrscheinlich antworten: „Es ist halt so wie es ist.“. Acht Stunden am Tag arbeiten gehen. Abends nach Hause kommen, kaputt und für die Familie da sein. Wie fühlt ihr euch dabei? Wie schafft ihr das alle? Wie schafft ihr das, daran nicht zu zerbrechen? Ihr müsst eure Wünsche und Bedürfnisse unterdrücken, richtig? Wollt ihr das? Weiterlesen “Ein Brief an alle Erwachsene”

Der Wind der 1000 Melodien

Das Lied des Windes

Leicht, sanft, der Geruch der Gräser; Das brachte der Wind zu mir, als ich auf dem großen Teppich der Natur lag. Meine Augen geschlossen, konnte ich die Winde singen hören. Leise, immer ein anderer Ton und so offenbarten mir meine Ohren eine schöne Melodie. Es schien so, als ob mich dieses Lied trösten wollte. Das Lied, es kannte keine Traurigkeit, nur Leichtigkeit und Fröhlichkeit. Es sprach zu mir mit munteren Tönen: “Warum tanzt du denn nicht?”. Während die Töne mich erwärmten, blieb ich still und prüfte nach:

“Warum tanze ich nicht?”, fragte ich mich selbst. Als Antwort überwältigte mich ein Gefühl der tiefen Trauer. Und so berichtete ich dem Wind: “Traurigkeit.” Weiterlesen “Der Wind der 1000 Melodien”

Der verdammte Schmerz

Im Inneren das Herz tief vergraben.
Der Schmerz zum Schatten verdammt.

Oh, Bruder

Oh Bruder, wo bist du?
Vor langer Zeit, da hab' ich dich verlor'n.
Ein Vermissen ist stets geblieb'n.
Trauer. Trauer. Ich fühle sie an jedem Tag.
Trauer. Sie begleitet mich an deiner Stelle.
Oh Bruder. Warum bist du gegang'n?
Ich weiß doch nicht wohin.
Alleine soll ich nun hier leb'n.
Wie soll das denn gehen?
Bruder. Du fehlst mir an all'n Tagen.
Oh Bruder. Auf dieser Welt bin ich nun ohne dich.
Ich sehne mich so sehr nach dir.
Warum kann ich nicht gehen, so wie du es einst tat'st?
Oh Bruder. Ich sehne mich so sehr nach dir.

Trauer

Eine Sehnsucht 
im Inneren tief vergraben.
Bewacht von Wut und Hass. 
Schaue ich genau hin, 
sehe ich: Trauer.

Dunkelheit

Tief im Inneren 
eine weite Dunkelheit. 
In dieser ein Kind,
fast nicht zu sehen; es weint.
Niemand da, um es zu hör'n.

Reflektion

Vier Bilder an der Wand:
Eine Reflektion meiner Selbst.
Er lächelt.

Der Engel

Ein Engel.
Ein Kind in den Armen haltend.
Er singt.

Der Schmerz in mir

Wo kommt dieser Schmerz her? Was ist dieser Schmerz? In so vielen Erlebnissen zeigt er sich. Immer und immer und immer wieder. Tief, überwältigend, unvorhersehbar, Angst machend. Seinen Sitz hat er im Solarplexus, in meinem Körper. Dort verweilt er, wartend auf eine Gelegenheit sich wieder zeigen zu können. Er wartet. Er wartet. Egal wie lange, er wartet. Weiterlesen “Der Schmerz in mir”